Webflow im Vergleich zu WordPress
Bevor ich loslege: Wer bin ich überhaupt? Mein Name ist Robin Oehler und ich betreibe die Agentur roehler.nrw. In meiner Studienzeit hatte ich selbst massig Vorurteile und dachte bei WordPress eher an "Die Seite hat mein Neffe gebaut". Ich wollte echte Webseiten entwickeln und keine "Kindergarten Projekte". Knapp 10 Jahre später baue ich als Freelancer täglich WordPress Seiten und rümpfe die Nase, wenn es um Webflow geht.
Da ich täglich für die Absicherung von Kundenprojekten verantwortlich bin, frage ich mich oft, warum man sein Business in eine Cloud Abhängigkeit schiebt. Hier ist meine Einschätzung zum Duell WordPress gegen Webflow:
Eigentum: WordPress ist Open Source. Der Code gehört Dir und niemand kann ihn Dir wegnehmen. Deine Seite kann nicht einfach teurer werden oder "kaputtgehen", weil Features ohne Dein Zutun geändert werden. Das ist wichtig, damit Du nicht ins Abseits rutschst, nur weil ein Anbieter seine Strategie ändert.
Community: Das Internet läuft zu 43,5% auf WordPress. Wenn Du ein Problem hast, gibt es bereits eine Lösung. Bei Webflow bist Du darauf angewiesen, was der Anbieter Dir vorgibt.
Skalierung: Ich habe Projekte mit hunderten Accounts und tausenden Posts sauber aufgesetzt, ohne dass die Performance einbricht. Bei Webflow wird es extrem schwierig, komplexe eCommerce Lösungen oder riesige Datenbanken stabil abzubilden.
Erweiterbarkeit: Mit über 60.000 Plugins ist die Flexibilität unschlagbar. Du kannst Deine Seite genau so bauen, wie es Dein Privatvermögen und Dein Business Case erfordern.
Wichtig zu wissen: Webflow hat seine Berechtigung für kleine Visitenkarten Webseiten. Wer aber volles Vertrauen in US Firmen hat, die jederzeit die Preise erhöhen können, geht ein Risiko ein. Ich brauche die Sicherheit, dass Probleme an meiner eigenen Arbeit liegen und nicht an einem Entwickler im Silicon Valley.
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